Unter der Leitung von Hugo Bollschweiler laden wir zu unserem Sinfoniekonzert "Lichter der Oper" ein.
Leitung: Hugo Bollschweiler, Solist: Fabio Di Càsola
Wann: Sonntag, 22. März 2026, 19 Uhr
Tickets: Abendkasse
Fabio Di Càsola wurde 1967 in Lugano geboren. 1990 gewann er den ersten Preis beim „Concours International de Musique de Genève“ (CIEM). Zudem ist er Preisträger des „Prix Suisse“ für zeitgenössische Musik sowie des „Prix Patek Philippe“. Im Bereich der zeitgenössischen Musik gewann er außerdem den ersten Preis beim Wettbewerb in Stresa. 1998 wurde er sowohl von einer Fachjury als auch vom Publikum zum „Schweizer Musiker des Jahres“ gewählt.
Seit 1991 ist er Professor für Klarinette und Kammermusik an der Hochschule der Künste Zürich. Von 1991 bis 2011 war er Soloklarinettist im Orchester Musikkollegium Winterthur. Im Jahr 2006 gründete er das Kammermusikfestival klang und ist dessen künstlerischer Leiter. Die meisten seiner CDs erscheinen bei Sony Classical. Fabio Di Càsola ist Mitglied und Mitbegründer des „Ensemble Kandinsky“ mit Andreas Janke, Thomas Grossenbacher und Benjamin Engeli sowie des Bläserquintetts Swiss.5.
Gespräche am Bühnenrand
„Ich will Leichtigkeit und Esprit“, bekräftigt Sophie Gail, „Musik, die mit einem Augenzwinkern den Vorhang hebt!“ Pietro Mascagni blinzelt hinter Zigarrenrauch und schweren Träumen. „Ich“, räuspert er sich, „ich, hingegen, … ich suche die Stille im Drama: Mein Intermezzo ist ein Atemzug zwischen Schmerz und Hoffnung“. „Ach was, Oper, das ist Gesang, Melos, Belcanto, die absolute Schönheit der Linie!“ Gaetano Donizetti hebt das Glas: „Meine Instrumente sollen singen wie eine menschliche Stimme, geschmeidig, verspielt, voller Charme. „Gaetano, ragazzo, Oper ist nicht nur Melodie. Das Gefühl“, betont Augusta Holmès, „liegt in der Harmonie, in den subtilen Verdichtungen des Klanges.“ Franz Lehár, quer im Lehnstuhl versunken, seufzt: „Ach, ihr Lieben, Oper ist Verführung, wie eine Fata Morgana, ein schillernder Zauber, halb Wirklichkeit, halb Illusion“. „Che cavolata!“, keift Rossini, schwitzend, gestikulierend „unbedingt brillant muss es sein: Ein Thema wie ein Gassenhauer, viele Verwandlungen, und immer ein wenig Feuer - so wie hier im Kamin.“ Mozart zupft am Seidensakko, amüsiert. „Kommt, kommt, lasst uns nicht streiten. Musik soll, prima di tutto, Klarheit, Größe und Menschlichkeit in sich tragen und eine tiefe Berührung der Seele auslösen - so wie meine Ouvertüre zu Titus“. Die Gläser klirren ein letztes Mal, langsam hebt sich der Vorhang…
Sophie Gail (1775-1819):
Les Deux Jaloux - Ouverture (1813)
Pietro Mascagni (1863-1945):
Intermezzo aus Cavalleria rusticana (1890)
Gaetano Donizetti (1797-1848):
Concertino B-Dur für Klarinette und Orchester
Augusta Holmès (1847-1903):
La nuit et l’amour (1888)
Franz Lehár (1870-1948):
Fata Morgana op. 59 (1899)
Gioacchino Rossini (1792-1868):
Introduzione, tema e variazioni (1819)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Ouvertüre zu La clemenza di Tito, K621(1791)
Leitung: Hugo Bollschweiler
Wann: Dienstag, 23. Juni 2026, 21:30 Uhr
Wo: Ildefonsplatz
Das 1894 gegründete Stadtorchester Olten prägt mit zahlreichen Konzerten das musikalische Leben der Stadt. Olten kann stolz auf seine Musiker sein – viele von ihnen haben nationale, teils sogar internationale Bedeutung erlangt. Zu den herausragenden Persönlichkeiten zählen Peter Escher und Ernst Kunz, beide langjährige Dirigenten des Orchesters. Die idyllische Kleinstadt war ihr Zuhause, doch ihr musikalisches Wirken reichte weit über deren Grenzen hinaus.
Seit 2024 steht das Stadtorchester Olten unter der Leitung des erfahrenen Dirigenten Hugo Bollschweiler. Er dirigierte bereits renommierte Ensembles wie das Baltimore Chamber Orchestra (USA), das Berner Symphonieorchester und das Orchester des Musikkollegiums Winterthur. Zuvor prägten Curt Conzelmann (1983–1999) und André Froelicher (2000–2024) die musikalische Ausrichtung des Orchesters.
Das Stadtorchester Olten vereint ambitionierte Laien und professionelle Musiker. Während die Streicher von professionellen Stimmführern angeleitet werden und je nach Bedarf durch weitere Berufsmusiker aus der Region verstärkt werden, sind die Bläser fast ausschließlich Profis. Diese ausgewogene Besetzung garantiert eine hochkarätige musikalische Umsetzung selbst anspruchsvollster Projekte.
Seit 2024 leitet Hugo Bollschweiler als Dirigent unser Orchester. Seine besondere Liebe gilt dem italienischen Giallo, Edward Hopper, Marzipan, Loriot und Monty Python und der Musik. Er studierte an den Hochschulen von Basel, Baltimore (USA) und Zürich bei Johannes Schlaefli und Christof Brunner (Dirigieren) und Michel Rouilly, Victoria Chiang und Roberto Diaz (Viola).
Er dirigierte unter anderem das Baltimore Chamber Orchestra (USA), das Berner Symphonieorchester, das Orchester des Musikkollegium Winterthur, die Camerata Zürich und das Jugend-Sinfonieorchester Zürich. Engagements beim Tonhalle-Orchester Zürich, Orchester der Oper Zürich, Kammerorchester Basel und dem Freiburger Barockorchester führten ihn in Konzertsäle auf fünf Kontinenten. Er leitete als Professor für Viola und Kammermusik die Streicherabteilung der Northern Kentucky University (USA) und als Artistic Director das Norse Chamber Music Festival.
Hugo Bollschweiler ist Mitglied des Galatea Quartett, der Camerata Zürich und Gründer und Leiter der Akademie "The Quartet Experience" am Künstlerhaus Boswil. Als Texter verfasste er die Librei für die Kantate «Tageszeitlosen» (2009), die Kurzoper «Ein unbewachter Tag» und das Kinderstück «Der fantastische Garten» (2021). Hugo Bollschweiler dirigiert das Jugend-Sinfonieorchester Aargau, das Orchester Chur und das Sinfonische Orchester Wil und wirkt als musikalischer Leiter beim Theater Rigiblick und dem Musiktheater Wil.
Foto: Hugo Bollschweiler
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